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So arbeite ich

Immer Zoff wegen der Schule – was tun?

Nimmt die Schule einen immer größeren Raum ein? Ihr Familienleben ist geprägt von langen Hausaufgaben mit Streit, Tränen, Ärger und Verzweiflung? Sie sind genervt? Ihr Kind ist unglücklich? So kann es nicht weitergehen! Aber wie soll sich das ändern?

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Gespräch und Testung

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Wenn Schule ein größeres Problem ist?

Wenn Ihr Kind Schul- und Lernprobleme hat oder Ihnen das Bauchgefühl sagt, dass Ihr Kind anders ist als andere Kinder, dann sollten wir miteinander sprechen! Denn statt permanenter Nachhilfe arbeite ich mit dem Ansatz: Schul-, Hör- und Verhaltensprobleme an der Wurzel packen!

Die gute Nachricht für Eltern:

  • Mein Angebot ist niederschwellig – ohne Einschaltung vom Psychiater oder Schulamt.
  • Einfach Termin vereinbaren und das Kind mit innovativen Methoden testen
  • Test und Elterngespräche dauern nur ca. 2 Stunden.
  • Mit einem individuellen Training sind gute Behandlungserfolge möglich.

Wie läuft mein Trainingskonzept ab?

In meiner Praxis arbeite ich nach dem Ansatz: Schul- und Verhaltensprobleme bei der Wurzel packen!

1. Terminbuchung

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Oder: kurze Nachricht an info@winnerlein.de genügt…

2. Ausfüllen des Fragebogens

Hier gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Gleich online ausfüllen
  2. Download der PDF-Datei – bitte ausgefüllt einscannen und schicken an info@winnerlein.de.
  3. Postversand des Ausdrucks an Pädagogisch-therapeutische Praxis Ulrike Winnerlein, Fürther Straße 29, 90579 Langenzenn.

So weiß ich bereits im Voraus, welche spezifischen Unterlagen ich für Ihr Kind vorbereiten muss.

3. Erstgespräch mit Testung, Auswertungsgespräch und Entwicklung eines Trainingsplans

In einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen als Eltern und mit Ihrem Kind kann ich die möglichen Auslöser für die Schwierigkeiten Ihres Kindes einkreisen.

Im nächsten Schritt teste ich auf spielerische Weise das Kind mit verschiedensten Methoden – je nach Bedarf. Hier sollen die Ursachen für die bestehenden Probleme herausgefunden werden (z.B. allgemeine Lernprobleme in Deutsch, Mathe und Englisch, Dyskalkulie, Lese-Rechtschreib-Schwäche, Legasthenie, fehlendes Textverständnis, ADHS und ADS, Konzentrationsprobleme, mangelndes Sprachverständnis, Schulvorbereitungsthematik, Ängste des Kindes, Unterforderung, Hochbegabungsproblematik, Vermeidungsverhalten, mangelhaftes wahrnehmungsgebundenes logisches Denken, schlechtes Arbeitsgedächtnis, geringe Verarbeitungsgeschwindigkeit, Nachhilfeunterricht ist nicht erfolgreich …)

Im Anschluss an die Testung erläutere ich Ihnen ausführlich die Auswertung der Ergebnisse. Auf dieser Basis kann ich einen individuellen Trainingsplan für Ihr Kind zusammenstellen, so dass wir gezielt an den Schwächen arbeiten können.

4. Entscheidung für eine Vorgehensweise bei der Unterstützung Ihres Kindes

Diese Entscheidung sollten Sie zu Hause in Ruhe treffen. Grundsätzlich bieten sich folgende Möglichkeiten einer Therapie oder eines Trainings an.

  • regelmäßige Lerntherapie in meiner Praxis oder online
    Termine: einmal wöchentlich
  • „Verlaufskontrolle“ in der Praxis oder online
    Termine: einmal monatlich
  • Dyskalkulie- und Legasthenietherapie zu Hause unter meiner fachlichen Anleitung
    Termine: einmal monatlich (oder natürlich je nach Bedarf)

Weitere Info: Siehe nächster Bereich „Ganzheitliche Lerntherapie oder Lerntraining“

5. Ganzheitliche Lerntherapie oder Lerntraining

besteht in meiner Praxis immer aus gleichzeitigem Grundlagen-Training und Training am aktuellen Problem.
Natürlich lernt man Rechtschreibung nur durch Schreiben, Lesen nur durch Lesen, Mathematik nur durch Rechnen usw. Fehlen aber grundlegende Bausteine für eine rasche Umsetzung des Gehörten, für ein räumliches Vorstellungsvermögen, arbeitet ein Kind impulsiv, liest es nicht genau, erkennt nur wenige Buchstaben gleichzeitig, kann die Zeile nicht halten usw., dann kann ich Schreiben, Lesen und Rechnen üben solange ich will – das Kind wird nicht wirklich erfolgreich und eine jahrelange Odyssee in diversen Nachhilfestudios wird die Folge sein.

Ursachen-Training findet v.a. zu Hause statt

In meiner Praxis hat es sich als effektiv und hilfreich erwiesen, dass die Kinder zu Hause das Ursachentraining durchführen und ich mit den Kindern am aktuellen Lernproblem arbeite – wenn es denn dann noch notwendig ist.

Mit nur 15-30 Minuten spielerischem Üben mehr oder weniger täglich kann das Kind allein durch das Ursachentraining beim Lesen, Schreiben, Rechnen und Lernen in der Schule spürbar unterstützt werden. Und zwar nachhaltig, weil das Training an den Ursachen ansetzt! Kleinere Erfolge sind jedoch recht schnell bemerkbar. Regelmäßig überprüfe ich den Trainingsfortschritt und verändere nach Bedarf die nächsten Trainingseinheiten. Ich stehe Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Unterstützung beim aktuellen Problem / Lerntherapie bei Vorliegen einer Legasthenie oder Dyskalkulie

Damit Ihr Kind bei der aktuellen Wissensvermittlung auf dem Laufenden bleibt und keine größeren Lücken entstehen, unterstütze ich es – wenn nötig – auch mit einer Lernbegleitung oder einer LRS- oder Dyskalkulietherapie.

An welchem Ort dann am aktuellen Lernproblem trainiert wird, ist abhängig von mehreren Faktoren: Anfahrtsweg, Art und Ausmaß der aktuellen Probleme, Motivation des Kindes, Bereitschaft des Kindes, mit den Eltern zu trainieren, Möglichkeiten der Eltern, Kosten oder Kostenträger (wie z.B. Jugendamt)

Generell gibt es nach dem Testtermin verschiedene Möglichkeiten, Ihrem Kind zu helfen:

  • regelmäßige Lerntherapie in meiner Praxis oder online
    Termine: einmal wöchentlich

Das ist die „normale“ Lerntherapie, in der Ihr Kind regelmäßig über eine gewisse Zeit einmal wöchentlich in meine Praxis kommt und ich mit ihm mit Hilfe verschiedener Methoden an seinen Problemen arbeite. Hier stehen mir viele moderne Therapiegeräte, umfangreiche Trainingsmaterialien, abwechslungsreiche Spiele und in Kürze auch ein separater Turnraum bzw. Trainingsparcour im Garten zur Verfügung, so dass wirklich jedes Problem mit dem richtigen „Werkzeug“ behoben werden kann.
Es bietet sich oft an, diese Art der Therapie speziell für den Anfang ca. zehn Wochen zu wählen, um dem Kind einen guten Einstieg in die Therapiephase zu ermöglichen. Wenn sich das Kind und die Eltern an eine gewisse Routine gewöhnt haben, kann auf einen lockereren Turnus umgeschwenkt werden bzw. auf einen „Verlaufskontrolltermin“ (alle vier Wochen; siehe unten).

  • „Verlaufskontrolle“ in der Praxis oder online
    Termine: einmal monatlich

Diese Möglichkeit ist abhängig von der Art des Trainings, das für Ihr Kind sinnvoll ist. Ihr Kind erhält die Möglichkeit, das Ursachentraining zu Hause durchzuführen, und wir sehen oder sprechen uns nur einmal pro Monat, um das Training an die bereits erzielten Erfolge anzupassen.
Dies ist für die Kinder geeignet, bei denen das Lernen mit den Eltern gut klappt, die Eltern einfach nur die richtigen „Mittel“ für das Kind benötigen, weil das Kind sich nur schlecht konzentriert oder sich „einfach nichts merken kann“ – nach meinem Konzept also nur „Ursachentraining an der Wurzel der Probleme“ benötigt wird.

  • Dyskalkulie- und Legasthenietherapie zu Hause unter meiner fachlichen Anleitung
    Termine: einmal monatlich
    (oder natürlich je nach Bedarf)

Diese Möglichkeit ist abhängig von der Art des Trainings, das für Ihr Kind sinnvoll ist. Ihr Kind erhält die Möglichkeit, das Ursachentraining zu Hause durchzuführen und wir sehen oder sprechen uns etwa einmal pro Monat, um das Training an die bereits erzielten Erfolge anzupassen.

Dies ist für die Kinder geeignet, bei denen das Lernen mit den Eltern gut klappt und die Eltern einfach nur die richtigen „Mittel“ für das Kind benötigen: „Ursachentraining“ als Basistraining und eine Dyskalkulie- oder LRS-/Legasthenietherapie.

Sie bekommen von mir passgenau alle Materialien, die Sie für das häusliche Training benötigen. Auf diese Weise können Sie täglich mit Ihrem Kind mit den richtigen Materialien trainieren, werden von mir angeleitet und „überwacht“, so dass Ihr Kind schnell Fortschritte macht, rasch den Anschluss an das geforderte Niveau der Klasse bekommt und Sie die Sicherheit haben, dass Sie bei der Förderung keinen wichtigen Baustein übersehen.

Das Beste daran ist: Wenn Ihr Kind die ersten Erfolge bemerkt, macht ihm Schule wieder Spaß!

Was mir besonders wichtig ist

Stellen Sie sich vor, wir sitzen alle in einem Boot. Wenn wir das rettende Ufer erreichen wollen, müssen wir jetzt als Team zusammenarbeiten. Ich bin dabei der Steuermann, denn ich kenne den Kurs und weiß, was zu tun ist. Rudern müssen Sie und Ihr Kind selbst. Dabei ist es Ihre Aufgabe darauf zu achten, dass die Trainingszeiten eingehalten werden. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn Sie immer dran bleiben, werden Sie bald die ersten Erfolge sehen.

Während dieser Zeit können Sie sich Hilfe und praktische Tipps in der Elternschule holen.

Was sagen Kinder, die sich mir anvertraut haben?

U. Winnerlein Referenzen

Mit welchen Methoden arbeite ich?

Im Laufe der Jahre habe ich viel Erfahrung gesammelt und einen großen Methoden-Koffer gepackt, aus dem ich je nach Bedarf individuell die geeigneten Methoden für Ihr Kind zusammenstelle:

Legasthenietherapie

Legasthenie an der Wurzel packen

Probleme beim Lesen- und/oder Schreibenlernen lassen sich durch ein reines Übungstraining häufig nicht verbessern. Egal, wie sehr sich das Kind auch bemüht, es wird nicht die gewünschten Fortschritte machen. Dann ist nicht nur der Schüler gefrustet, auch bei Eltern und Lehrern kann dies zu großem Unmut führen. Oft werfen sie dem Kind vor, dass es sich nicht genug anstrengen würde oder zu wenig Lernwillen vorhanden sei.

Ursachen solcher Probleme sind allerdings oft Konzentrationsschwächen oder auditive und visuelle Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsdefizite. Gerade sie lassen sich allein durch schulischen Förderunterricht oder außerschulische Nachhilfe nicht beheben.

Spezifische Probleme erfordern individuelle Hilfe

Selbstverständlich können auch Kinder mit einer LRS oder Legasthenie Lesen und Schreiben lernen. Sie brauchen dafür nur, in Abhängigkeit von der individuellen Ausprägung ihrer Schwierigkeiten, entsprechend länger. Je früher also ein Kind gefördert wird, desto weniger Schwierigkeiten wird es beim Erwerb der Lese- und Schreibkompetenz haben. Zudem kann auf diese Weise präventiv der Entwicklung psychischer oder psychosomatischer Symptome entgegengewirkt werden.

Eine LRS oder Legasthenie kann verschiedenste Ausprägungsformen und Verläufe haben. Insofern ist es wichtig, möglichst viele Förderebenen anzusprechen, die Kindern dabei helfen, ihre legasthenen Schwierigkeiten konstruktiv zu bearbeiten.

Damit ich in ausreichendem Maß auf die individuellen Schwierigkeiten jedes Kindes eingehen kann, empfiehlt sich eine Einzelförderung mit persönlich zugeschnittenen Übungseinheiten.

Online-Therapie

Sie kommen nicht aus der Nähe von Langenzenn oder dem Raum Nürnberg/Fürth/Erlangen? Oder Sie möchten die Therapie lieber von zuhause aus gestalten? In diesem Fall biete ich Ihnen gerne eine Online-Therapie an: Unsere Kommunikation findet hierbei über Skype, Zoom, Teamviewer oder das Telefon statt. Es sind dann nur alle 4 bis 12 Wochen persönliche Treffen notwendig. Sprechen Sie mich einfach dazu an.

Dyskalkulietherapie

Individuelle Hilfe für rechenschwache Kinder

Die Symptome und ihre Ausprägungen können sehr unterschiedlich sein. Aus diesem Grund berücksichtige ich die spezifische Lernausgangslage jedes Schülers und erstelle ein persönliches Maßnahmenprogramm. So kann ich auf die individuellen Eigenarten und Störungen des Lernprozesses mit adäquaten Lehr- und Lernformen eingehen. Abhängig von den Entwicklungsfortschritten während unserer Arbeit können diese ständig aktuell variiert und angepasst werden.

Das Lernen mit allen Sinnen macht mathematische Strukturen begreifbar.  Gezielte Automatisierungsübungen ermöglichen daraufhin den schnellen Umgang mit wichtigen Rechenbereichen, wie z. B. dem Einmaleins.

Da in der Mathematik die meisten Lerninhalte sachlogisch streng aufeinander aufbauen, kann neuer Lernstoff nicht verarbeitet werden, wenn es Lücken im Lernprozess gibt. Deshalb ist es notwendig, dass sich die Förderung bei einer diagnostizierten Dyskalkulie nicht nur am aktuellen in der Schule vermittelten Stoff, sondern auch am individuellen Wissensstand Ihres Kindes orientiert. So können von Anfang an Erfolgserlebnisse und Spaß am Lernen vermittelt werden. Die Stärken des Kindes rücken in den Fokus. Es kann wieder an sich selbst glauben, ein neues, stabiles Selbstwertgefühl entwickeln. Das alles trägt dazu bei, letztlich auch den Anschluss an das geforderte Klassenziel zu erreichen

Online-Therapie

Sie kommen nicht aus der Nähe von Langenzenn oder dem Raum Nürnberg/Fürth/Erlangen? Oder Sie möchten die Therapie lieber von zuhause aus gestalten? In diesem Fall biete ich Ihnen gerne eine Online-Therapie an: Unsere Kommunikation findet hierbei über Skype oder das Telefon statt. Es sind dann nur alle 4 bis 12 Wochen persönliche Treffen notwendig. Sprechen Sie mich einfach dazu an.

Lernberatung

Wann ist eine Lernberatung sinnvoll?

Wenn Sie mit Ihrem Kind immer wieder Lesen, Schreiben oder Rechnen üben und unermüdlich denselben Stoff pauken, ohne dass es erkennbar fruchtet, ist es Zeit für einen Besuch in meiner Praxis. Ständiger Frust beim Lernen verursacht Stress, Ängste und vermindert das Selbstbewusstsein. Kein Rennfahrer würde an den Start gehen, bevor das Auto nicht 100 % fahrbereit ist. Sie würden kein Kind im Skikurs anmelden, wenn es noch nicht laufen kann. Mit einer Lernberatung machen Sie das Gehirn lernbereit für das Pauken!

In meiner Praxis unterstütze ich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in schwierigen Lernsituationen mit folgenden Problemen:

  • Legasthenie (LRS)
  • Dyskalkulie/Rechenschwäche
  • Teilleistungsschwächen
  • Aufmerksamkeitsdefizite (ADS/ADHS)
  • Konzentrationsprobleme
  • uneffektive Lernstrategien
  • geringes Selbstvertrauen
  • Schulangst
  • Lernfrust
Was sind die Aufgaben und Ziele einer Lernberatung?

Die Aufgaben einer ganzheitlichen Lernberatung sind:

  • Erkennen und Auflösen von „Blockaden“
  • Herstellen von Lernbereitschaft und Lernfähigkeit
  • Entdecken und Fördern der Lern- und Leistungspotenziale

Dabei hat die Lernberatung bzw. das Lerntraining das Ziel, bereits vorhandene Lernstrukturen zu verbessern, neue Lernwege aufzuzeigen, Teilleistungsschwächen nachreifen zu lassen und Lernblockaden zu lösen.

Wie unterstütze ich Ihr Kind mit Lernberatung?

Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Lernberatung ist eine ausführliche Anamnese. Mit Hilfe verschiedener Tests versuche ich herauszufinden, welche Faktoren für Lernschwierigkeiten verantwortlich sind bzw. in welcher Form sich Lernschwächen darstellen. Meine Beratungskonzepte stimme ich individuell auf die jeweilige Problemsituation der einzelnen Lernenden ab.

Mein Trainings- bzw. Förderprogramm ist keine Nachhilfe! Viel mehr basiert es auf modernen pädagogischen Konzepten und innovativen neurologischen Methoden. Es holt die Lernenden dort ab, wo sie gerade entwicklungsmäßig stehen und führt sie durch ein individuell angepasstes Trainingsprogramm gezielt an den Leistungsstandard Gleichaltriger heran.

Meine vielfältigen Methoden der Lernberatung

  • Lerntypenbestimmung
  • Austesten von Dominanzen
  • effektives Zeitmanagement
  • Erlernen von Merk- und Lerntechniken
  • Entspannungstechniken
  • motorische Übungen aus z.B. der Edu-Kinesiologie (Brain Gym), Psychomotorik, Life-Kinetik u.v.m.
  • Nachreifen lassen von Entwicklungsdefiziten
  • Effektive Soforthilfen
  • … mit den Kindern mitfühlen und gemeinsam lachen

Teilleistungsschwächen-Training

Was sind Teilleistungsschwächen? 

Teilleistungsschwächen stellen eine der möglichen Ursachen kindlicher Lern- und Verhaltensstörungen dar. Diese können sich in allen Bereichen der kindlichen Entwicklung äußern, wie z.B.

  • im Sprachverständnis oder der Ausdrucksfähigkeit
  • in der graphomotorischen Leistung
  • in der Fähigkeit, das Lesen, Schreiben oder Rechnen zu erlernen
  • sich zu konzentrieren, ausdauernd zu arbeiten
  • seine Hausaufgaben zu erledigen
  • sich situationsangepasst zu verhalten
  • oder sei es in der Fähigkeit, sich in die Gemeinschaft Gleichaltriger zu integrieren und ähnliches mehr
Wie kommt es zu Teilleistungsschwächen?

Die oben genannten Funktionen sind unterschiedlichste Teilleistungen der kindlichen Gesamtentwicklung. Bei vielen Menschen sind diese einheitlich, also harmonisch ausgewogen, entwickelt – vollkommen unabhängig davon, ob ein Mensch eine durchschnittliche, überdurchschnittliche oder unterdurchschnittliche Entwicklung durchläuft.

Bei teilleistungsschwachen Kindern zeigt sich in einer oder häufig auch mehreren Teilleistungen eine unregelmäßige Entwicklung. Die Reifung hat sich also nicht in allen Bereichen gleichmäßig vollzogen. Dies kann schließlich als Lern- oder Verhaltensproblem sichtbar werden.

Training für Teilleistungsschwächen

Grundsätzlich gilt: Je eher eine Teilleistungsschwäche erkannt und behandelt wird, desto leichter lässt sie sich beheben. Zunächst ist es wichtig, diese Teilleistungsschwächen exakt zu definieren und das Niveau zu ermitteln, auf dem das Kind im Moment steht. Auf dieser Basis wird ein individueller Förderplan erstellt. Schritt für Schritt wird die geschwächte Funktion trainiert, bis sie ausgereift ist. Die Entwicklung des Kindes verläuft dann insgesamt harmonischer, was die Lernleistung deutlich steigert.

SINDELAR-Methode

Was ist die SINDELAR-Methode?

Die ganzheitliche Methode SINDELAR wurde von Prof. Dr. Brigitte Sindelar entwickelt. Sie besteht aus einem speziellen Testverfahren, mit dem die Teilleistungsschwächen erfasst werden können, sowie aus einem spezifischen Behandlungsprogramm. Ihr liegen Erkenntnisse aus der Entwicklungspsychologie zugrunde. Der Anwendungsbereich reicht vom Kindergarten- bis ins Erwachsenenalter.

Wie läuft die Behandlung von Teilleistungsschwächen in meiner Praxis ab?

Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Kind an einer Lese- / Rechtschreibschwäche (Legasthenie) oder an einer Rechenschwäche (Dyskalkulie) leidet? Oder beobachten Sie bei Ihrem Kind Lern- oder Konzentrationsschwierigkeiten beziehungsweise Verhaltensauffälligkeiten? Mit der ganzheitlichen Sindelar-Methode kann ich Ihr Kind auf die möglichen Ursachen seiner Teilleistungsschwächen testen und gegebenenfalls behandeln.

Behandlungsschritte:

Nach der Terminvereinbarung erhalten Sie einen Fragebogen, den Sie mir bitte vorab entweder ausgefüllt zusenden oder gleich online ausfüllen.

  1. Erstgespräch mit Testung
    Zunächst führe ich mit Ihnen ein kurzes Elterngespräch und unterhalte mich auch mit Ihrem Kind. So lassen sich die Verdachtsmomente einkreisen. Je nach Gesprächsergebnis teste ich auf spielerische Weise das Kind mit verschiedensten Methoden – je nach Bedarf.
  2. Auswertungsgespräch
    Gleich im Anschluss erläutere ich Ihnen ausführlich die Auswertung der Testergebnisse. Auf dieser Basis kann ich einen individuellen Trainingsplan für Ihr Kind zusammenstellen, so dass seine Schwächen sehr spezifisch gefördert werden können.
  3. Das Training
    Grundsätzlich sollten Sie wissen: Es gibt keinen festen Zeitplan für das Training. Vielmehr orientiert sich der Ablauf ausschließlich an den individuellen Entwicklungsfortschritten Ihres Kindes. Die Dauer der gesamten Behandlung kann aufgrund vieler Faktoren sehr stark variieren. Am meisten hängt sie davon ab, ob eine oder mehrere Teilleistungen betroffen sind.

Das Teilleistungsschwächentraining nach SINDELAR macht das Kind spielerisch zu Hause am Computer. Schon 10 Minuten täglich reichen aus. Geeignet ist jeder Computer, da es sich um Online-Programme, die „Schmunzelspiele“, handelt. Außerdem wird auch mit Papiermaterial gearbeitet. Ich begleite das Training mit regelmäßigen Kontrollterminen. Hier überprüfe ich den Lernfortschritt, lege die nächsten Trainingsschritte fest und beantworte Ihnen gerne alle Fragen. Während des gesamten Trainings stehe ich Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Die SINDELAR-Methode versteht sich als Chance, dem Kind eine harmonische Entwicklung zu bieten.

Warnke-Verfahren

Was könnte auf eine zentrale Hörverarbeitungsschwäche hinweisen?

Wenn die unbewusste Verarbeitung von Tonhöhen und Tonfolgen beeinträchtigt ist, kann dies die gesamte (Sprach-)entwicklung negativ beeinflussen. Das Problem liegt dabei nicht am Gehör, sondern in der langsameren Verarbeitung durch das Gehirn. Das Warnke-Verfahren kann mit zwei Geräten – dem Brain-Boy und dem Lateraltrainer bzw. dem Nachfolgegerät Audio4Lab (AlphaTrainer und Zentralaudiometer) – Kinder bei ihrer altersgerechten (Sprach-)entwicklung unterstützen.

Indikationen, die auf eine zentrale Hörverarbeitungsschwäche hinweisen:
  • Die Person ist von manchen Tätigkeiten leicht ablenkbar.
  • Sie hat Aufmerksamkeitsprobleme beim Hören in „großen Gruppen“.
  • Die Kurzzeit-Merkfähigkeit ist herabgesetzt.
  • Plosivlaute (b, d, g, k, p, t) werden nicht exakt unterschieden.
  • Bei Kindern kann sich ein verzögerter Lautsprachaufbau zeigen.
  • Das Lesen und das (Recht-) Schreiben sind beeinträchtigt.
  • Zudem sind manche motorischen Funktionen beeinträchtigt.
  • Die Person reagiert oft nicht auf Ansprache und wirkt geistesabwesend.
  • Sie ist geräuschempfindlich und schon durch leichte Geräusche ablenkbar.
  • Das Richtungshören ist beeinträchtigt.
  • Die Artikulation klingt vor allem unter Belastung verwaschen.
  • Komplexere mündliche Anweisungen werden nur zeitverzögert verstanden.
Intelligent Lernen mit dem Brain-Boy

Mit dem Warnke-Verfahren lässt sich die Leistungsfähigkeit des Gehirns spielerisch trainieren! Nach dem Motto „schneller schalten – besser verstehen“ wird die zentrale Verarbeitung des Sehens, des Hörens und der Gehirnhälftenkoordination verbessert. 

Kernstück des Verfahrens ist ein Gerät mit dem Namen „Brain-Boy-Universal“. Es misst und trainiert die Verarbeitung von folgenden Sinnesreizen: 

  • Visuelle Ordnungsschwelle
  • Auditive Ordnungsschwelle
  • Richtungshören
  • Tonhöhen-Unterscheidung
  • auditiv-motorische Umsetzung
  • Wahl-Reaktionszeit
  • Frequenz-Mustererkennung
  • Zeit-Mustererkennung
Nervenbahnen aktivieren mit dem Lateraltrainer

Das zweite Gerät ist der Lateraltrainer. Er verbessert und beschleunigt das automatisierte Zusammenspiel beider Gehirnhälften. In einem höchst anspruchsvollen Training werden die Ohren wechselseitig beschallt. Durch das Hin- und Herpendeln des Gehörten wird das Zusammenwirken beider Gehirnhälften stimuliert.

Wird zusätzlich eine Spezialbrille systematisch in das Training einbezogen, kann auch das „zentrale Sehen“ unterstützt werden! 

Eine wichtige Ergänzung des Trainings sind darüber hinaus motorische Übungen an speziellen Bewegungsgeräten, wie zum Beispiel dem Wippbrett.

Benaudira-Hörtraining

Was ist Benaudira-Hörtraining?

Das Hörtraining von Benaudira fördert eine ausgeglichene Wahrnehmung des Hörens sowie die zentrale Hörverarbeitung und alle davon abhängigen Fertigkeiten wie Lesen und Schreiben. Dabei lässt sich das Training einfach anwenden.

Sie erhalten eine Trainings-CD, auf der individuell für Ihr Kind Musik, gesungene Lieder und gesprochene Texte mit spezifischen Sprachlauten zusammengestellt sind. Durch das regelmäßige Hören wird die Hörfähigkeit positiv beeinflusst. Das Gehirn wird trainiert, diese Frequenzen oder Laute besser und schneller zu verarbeiten. Ziel ist ein ausgeglichenes Hören, denn das ist nötig, um Lesen, Schreiben oder eine Fremdsprache erlernen zu können.

Bei welchen Symptomen hilft das Benaudira Hörtraining?

Das Hörtraining eignet sich für Menschen, deren auditive Wahrnehmung und Verarbeitung gestört ist. Das Hören ist also zu wenig, zu viel oder unausgewogen.

Mögliche Symptome, die zu erkennen sind:
  • Probleme, einem Gespräch in einer Gruppe zu folgen
  • Geräuschempfindlich
  • Ohrgeräusche oder Tinnitus
  • Konzentrationsstörungen
  • ADHS / ADS
  • Buchstabendreher beim Schreiben
  • Verwechseln von ähnlichen Buchstaben
  • Verzögerte Sprachentwicklung
  • Gestörte Aussprache oder Stottern
  • Lese- und Rechtschreibschwäche
  • Kaum Stimmdynamik
  • Mangelndes Melodie-Gefühl u.v.m.
Wie läuft das Benaudira-Hörtraining ab?

Es beginnt mit einem ausführlichen Gespräch und einem ersten Hörtest, der etwa 1 – 2 Stunden dauert.

Auf Basis der Testergebnisse wird die individuelle Trainings-CD erstellt. Das Kind übt zu Hause mit einem handelsüblichen Kopfhörer 10 – 20 Minuten sechs bis sieben Mal die Woche.

Nach ca. 8 – 12 Wochen wird ein erneuter Hörtest gemacht, um den Fortschritt zu überprüfen.

Entsprechend der neuen Testergebnisse wird eine angepasste Trainings-CD erstellt. Das Procedere kann sich ca. fünf- bis sechsmal wiederholen, bis das Verarbeitungs- und Wahrnehmungsproblem gelöst ist.

Psychomotorik / Reflexintegration

Frühkindliche Reflexe sind lebensnotwendig. Sie sichern uns im Babyalter das Überleben, weil wir noch nicht bewusst reagieren können. Je weiter wir uns entwickeln, desto weniger brauchen wir diese unbewussten Muskelreaktionen. Normalerweise lösen sie sich irgendwann von selbst auf.

Bei manchen Kindern bleiben die frühkindlichen Reflexe jedoch hartnäckig bestehen. Wenn ein Kind in der Schule versucht, diese Restreaktionen der Muskeln zu kontrollieren, kostet dies viel Energie und Gehirnkapazitäten. Deshalb können noch nicht integrierte frühkindliche Reflexe in der Schule zur Ursache von Konzentrationsmangel, Lernstörungen, Bewegungsproblemen und Verhaltensauffälligkeiten werden. Ein betroffenes Kind ermüdet viel schneller und empfindet die Schule anstrengender als andere Kinder.

Um die störenden und einschränkenden Reflexe zum Verschwinden zu bringen, ist es wichtig, die Datenautobahnen im Gehirn besser zu vernetzen. Hierfür kann das Training zur Reflexintegration eine sehr effektive Methode sein. Die Kinder und Jugendlichen trainieren mehrere Monate täglich 5 – 10 Minuten nach einem Programm, das aus spezifischen Bewegungen besteht.

Alle Übungen basieren auf Bewegungsmustern, die während der ersten 6 – 9 Lebensmonate erworben werden. Sie bilden die Grundlage für unsere feinmotorischen Fähigkeiten und das Schreibenlernen. Das Training ist eine sehr wirksame Methode. Das regelmäßige Üben zu Hause ist jedoch entscheidend für den Erfolg!

Das Training zur Reflexintegration wird ergänzt durch weitere Übungen aus unterschiedlichen wertvollen Methoden wie z.B. Brain Gym-Übungen von Dennison, Handbeweglichkeitsübungen von Padowan und solchen, die einfach nur Spaß machen.

Traumapädagogik und -fachberatung

Viele Kinder und Jugendliche sind auf unterschiedliche Art schon einmal mit negativen und schrecklichen Erfahrungen in Berührung gekommen, die sie nicht oder nur schwer verarbeiten konnten. In meiner Praxis sind dies vor allem Themen wie Mobbing, Geburtstraumen, Trennungen oder Fluchterlebnisse. Ein Trauma hat negative Auswirkungen auf das Selbstbild, das Körperschema, die Bindungsfähigkeit, die geistige, körperliche und emotionale Entwicklung. Traumatische Erfahrungen spiegeln sich in auffälligen Verhaltensweisen wider, die den Alltag der Betroffenen prägen und auch dort bewältigt werden können.

Entgegen der Annahme, traumatische Erfahrungen könnten nur im therapeutischen Setting korrigiert werden, stellt auch die Pädagogik eine große Unterstützungsmöglichkeit für betroffene Kinder und Jugendliche dar.

Wenn ich in meiner Arbeit mit dem Kind merke, dass es eine traumatische Erfahrung gehabt hat, setze ich alles daran, dieses Kind in seinem Selbstbewusstsein und seinem sozialen Umfeld zu stabilisieren. Gerne berate ich Sie als Eltern, was Sie dazu beitragen können.