Warnke-Verfahren

Die Leistungsfähigkeit des Gehirns läßt sich trainieren durch das Warnke-Verfahren! 

Kernstück des Verfahrens ist ein Gerät mit dem Namen "Brain-Boy®Universal". Spielerisch verbessert es die zentrale Verarbeitung des Sehens, des Hörens und der Hirnhälftenkoordination.

Folgende Einzelfunktionen, die die zentrale Verarbeitung und Wahrnehmung im Gehirn beeinflussen, werden trainiert:

  • Visuelle Ordnungsschwelle
  • Auditive Ordnungsschwelle
  • Richtungshören
  • Tonhöhen-Unterscheidung
  • auditiv-motorische Umsetzung
  • Wahl-Reaktionszeit
  • Frequenz-Mustererkennung
  • Zeit-Mustererkennung

Die weitere zentrale Automatisierungsförderung geschieht durch das Lateral-Training:

Maßgeblich für das Prinzip des Lateral-Trainings nach Warnke ist, dass durch ein regelmäßiges Wechseln zweier gegenläufiger Hörinformationen ein höchst anspruchsvolles Training zur Stimulation des Zusammenwirkens der beiden Gehirnhälften des Menschen über den verbindenden "Balken" - das "Corpus Callosum" erreicht wird. Vor allem die gleichzeitige Verarbeitung und Wahrnehmung von zwei identischen aber gegenläufigen Sprach-Informationen hat sich dabei in besonderem Maße bewährt.

Die systematische Einbeziehung einer Spezialbrille kann kann das "zentrale Sehen" unterstützen! Eine wichtige Ergänzung des Trainings erfolgt unter Hinzunahme motorischer Übungen an speziellen Bewegungsgeräten, wie zum Beispiel dem Wippbrett. (Für Erwachsene nach Schlaganfall, Tinnitus, Depression, Burnout, ...)

Indikationen, die auf eine zentrale Hörverarbeitungsschwäche hinweisen:

  • Die Person ist von manchen Tätigkeiten leicht ablenkbar.
  • Sie hat Aufmerksamkeitsprobleme beim Hören in "großen Gruppen".
  • Die Kurzzeit-Merkfähigkeit ist herabgesetzt.
  • Plosivlaute (b,d,g,k,p,t) werden nicht exakt unterschieden.
  • Bei Kindern kann sich ein verzögerter Lautsprachaufbau zeigen.
  • Das Lesen und das (Recht-) Schreiben sind beeinträchtigt.
  • Zudem sind manche motorische Funktionen beeinträchtigt.
  • Die Person reagiert oft nicht auf Ansprache und wirkt geistesabwesend.
  • Sie ist geräuschempfindlich und schon durch leichte Geräusche ablenkbar.
  • Das Richtungshören ist beeinträchtigt.
  • Die Artikulation klingt vor allem unter Belastung verwaschen.
  • Komplexere mündliche Anweisungen werden nur zeitverzögert verstanden.