Teilleistungsschwächentraining

Teilleistungsschwächen stellen eine der möglichen Ursachen kindlicher Lern- und Verhaltensstörungen dar. Diese können sich in allen Bereichen der kindlichen Entwicklung äußern, sei es im Bereich

  • des Sprachverständnisses oder der Ausdrucksfähigkeit,
  • der graphomotorischen Leistungen,
  • der Fähigkeit, das Lesen, Schreiben oder Rechnen zu erlernen,
  • sich zu konzentrieren, ausdauernd zu arbeiten,
  • sei es seine Hausaufgaben zu erledigen,
  • sich situationsangepasst zu verhalten,
  • oder sei es in der Fähigkeit, sich in die Gemeinschaft Gleichaltriger zu integrieren und ähnliches mehr.

Diese Funktionen sind unterschiedlichste Teilleistungen einer kindlichen Gesamtentwicklung. Bei vielen Menschen sind diese einheitlich also harmonisch ausgewogen entwickelt - vollkommen unabhängig davon, ob ein Mensch eine durchschnittliche, überdurchschnittliche oder unterdurchschnittliche Entwicklung durchläuft. Wenn diese vielfältigen Teilleistungen einheitlich entwickelt sind und keine Störfaktoren die Entwicklung irritieren, dann entwickelt sich ein Kind harmonisch.

Bei teilleistungsschwachen Kindern zeigt sich in einem oder häufig auch mehreren Teilleistungen eine unregelmäßige Entwicklung. Die Reifung hat sich also nicht in allen Bereichen gleichmäßig vollzogen. Dies kann schließlich als Lern- oder Verhaltensproblem sichtbar werden.

Deshalb ist es wichtig, diese Teilleistungsschwächen exakt zu definieren und nach einem individuell auf das jeweilige Kind abgestimmten Förderplan zu beheben