Psychomotorik

Bereits vor ca. 40 Jahren fand man heraus, dass noch nicht vollständig integrierte frühkindliche Reflexe Ursache von Lernstörungen, Verhaltensauffälligkeiten und Bewegungsproblemen sein können.

Jeder Reflex ist in der normalen Entwicklung des zentralen Nervensystems vorprogrammiert und hat zu bestimmten Zeiten der Entwicklung eine wichtige Ausgabe zu erfüllen. Ist die Aufgabe abgeschlossen, sollte der Reflex gehemmt werden, um die Entwicklung des Nervensystems weiter vorantreiben.

Die fortgesetzte Anwesenheit frühkindlicher Reflexe beeinträchtigt die Reifung des zentralen Nervensystems und kann zu Auffälligkeiten führen z.B. in der Entwicklung der Grob- und Feinmotorik, in der Wahrnehmung, im schulischen und gesundheitlichen Bereich.

Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, deren Reflexe noch nicht vollständig integriert sind, trainieren ca. 12 Monate täglich jeweils 5-10 Minuten nach einem Programm, das aus spezifischen Bewegungen besteht.

Alle Übungen basieren auf Bewegungsmustern, die während der ersten 6-9 Lebensmonate erworben werden und die die Grundlage für Willkürmotorik, feinmotorische Fähigkeiten und auch für das Schreibenlernen bilden.

Dieses Training ist eine sehr effektive und wirksame Methode, deren Erfolg jedoch von der kontinuierlichen Arbeit der Familie zu Hause abhängt.